Liebe Eltern, liebe Schüler*innen,
die Ergebnisse der Externen Evaluation wurden uns von der zuständigen Dienststelle vor kurzem mitgeteilt.
Und wir sind sehr glücklich, von Ihnen allen in zahlreichen Bereichen sehr gute Rückmeldungen erhalten zu haben.
Trotzdem gibt es wie immer auch Momente, die verbessert werden sollten.
Wir werden die Ergebnisse der Evaluation in verschiedenen Konstellationen besprechen.
Bei einer Schülerratssitzung wurde bereits diskutiert und das Eine und Andere geklärt: Zum Beispiel, was stellen sich die Schüler*innen unter „sozialem Lernen“ konkret vor? Möchten sie tatsächlich eine Mensa oder stecken da andere Bedürfnisse im Hintergrund? Welche Möglichkeiten und Hürden würde eine Verschiebung des Stundenplans konkret bedeuten?
Die Ergebnisse werden festgehalten und in weiteren Gremien diskutiert.
Eine Elternratssitzung ist für Anfang März geplant und die Lehrpersonen setzen sich mit den Ergebnissen vertieft in Teilplena der einzelnen Fachrichtungen auseinander.
Um die Sichtung und Aufarbeitung der Ergebnisse hat sich das Evaluationsteam der Schule bemüht.
Das ist ein Schwerpunkt, der uns aktuell natürlich sehr beschäftigt.
Ein zweiter Schwerpunkt betrifft die Weiterführung des Pädagogischen Tags, der nicht mit dem Tag selbst abgeschlossen sein soll und kann. Lehrpersonen haben zusätzlich in den letzten Monaten über Job Shadowing und Erasmusplus verschiedenste Schulen in Europa besuchen können und weitere Erfahrungen zu Differenzierung (und Digitalisierung) gemacht. Nun diskutieren und arbeiten alle Lehrpersonen im Team in den nächsten Monaten differenzierte Aufgabenstellungen aus – so wie es auch in unserem Dreijahresprogramm vorgesehen ist. Diese Aufgabenstellungen sollen Stütze sowie Förderung für besonders begabte Schüler bieten und zugleich auch eine gemeinsame Verständigung darüber sein, was Differenzierung bewirken und wie weit sie bei so genannter Zielgleichheit gehen kann.
Und der letzte Schwerpunkt, den ich in diesem Info noch nennen möchte, sind unsere Feiermomente zu 75 Jahren Gymnasium Walther von der Vogelweide. Das Festjahr wurde ja eingeleitet durch den Besuch von Gabriel Zuchtriegel, dem Generaldirektor des Archäologischen Parks Pompeji, kurz vor Weihnachten an unserer Schule.
Aktuell werden Beiträge und kleine Anekdoten aus der Schulgeschichte für eine Festbroschüre gesammelt, unsere Schüler*innen hatten bereits die Möglichkeit, die erste Schülerin unserer Schule, Frau Helga von Aufschnaiter, zu interviewen, und wir planen den hochoffiziellen Festakt, der im November 2026 angesetzt werden soll. Für unsere ehemaligen Schüler*innen möchten wir auch ein weiteres zusätzliches Moment des Wiedersehens und Feierns andenken.
Inzwischen, als Vorbereitung auf den großen Festakt, hat es im Landesschwerpunkt Musik bereits einen Kompositionswettbewerb für einen Schulsong gegeben. Die Jury hat Lilli Larcher und Edmund Zelger für „When the bell rings“ prämiert. Der Song wird in Kürze jeweils morgens im Foyer der Schule zu hören sein und auch beim Festakt noch einmal vorgestellt werden.
Auch der Wettbewerb des Klassischen Gymnasiums hat bereits begonnen und kann sukzessive auf unserer Homepage verfolgt werden: Pro Monat erarbeiten die Schüler*innen einen Podcast zu einem Thema freier Wahl. Im Herbst wird eine Jury den besten Podcast auswählen. Wie in der Musik winkt auch im Klassischen Gymnasium eine Siegerprämie von 500 Euro.
Das Sprachengymnasium ist schon eifrig dabei, eine Debating Competition in der Schule vorzubereiten – auch da winkt die oben genannte Siegerprämie und auf unserer Homepage und auf Youtube werden Sie Eindrücke davon im Video nachverfolgen können.
Last, but not least der Hinweis auf das Kunstgymnasium: Da wird gemeinsam mit unserem wunderbaren Partner Museion ein Speed-Painting-Wettbewerb für Schüler*innen und außenstehende Künstler geplant – für Mai. Auch da folgen noch Detailinfos auf unserer Homepage.
Wir freuen uns auch auf einen Poetry-Slam-Beitrag unseres ehemaligen Schülers Felix Maier zum Schuljubiläum, der bei unserem alljährlichen Poetry Slam im Juni präsentiert werden soll.
Und es gibt noch einige weitere Ideen. Wir lassen Sie rechtzeitig wissen, was noch alles realisiert werden kann.
Auf jeden Fall: Wir sind sehr, sehr stolz auf unsere 75 Jahre, auf all das, was erreicht wurde und auch im Moment erarbeitet wird – je mehr ich hier nachforsche, desto bewusster wird mir die jahrelange gemeinsame Arbeit an einer Schule, an einer Schulvision, die sich durchaus sehen lassen kann.
Ich danke Ihnen für Ihr Interesse, Ihre Rückmeldungen, Ihre Hilfen, Ihr Mitdabeisein
Dir. Martina Adami