Der Ausbildungsweg am Kunstgymnasium in der Fachrichtung "Darstellende Kunst/ Bildnerisches Gestalten" geht vom Zeichnen, Skizzieren, Malen über das plastische Gestalten hin zur räumlichen Umsetzung.

Die ständige Auseinandersetzung mit dem räumlichen Denken, der Perspektive, den Proportionsregeln, der Farbenlehre und den Wahrnehmungstheorien sowie das Erlernen von sowohl  traditionellen als auch modernen Techniken der Grafik, der Malerei und des plastischen Gestaltens ermöglichen es den SchülerInnen, die eigene Kreativität und die eigenen Ideen angemessen und erfolgreich auszudrücken.


Sie werden auch im Umgang mit modernen Medien zur Bildverarbeitung und zur grafischen Gestaltung geschult.
Im Laufe der fünf Schuljahre erwerben die SchülerInnen Materialkenntnisse, sie bekommen Sicherheit in  der Fachsprache und einen Einblick in Geschichte und Gegenwart der Bildenden Kunst.

Nach dem Besuch des Kunstgymnasiums steht den SchülerInnen nicht nur die Welt der Kunst offen, die Fächerkombination im Kunstgymnasium bietet auch ein gutes Sprungbrett für alle Universitätsstudien sowie den Zugang zu Akademien und Fachhochschulen. Zudem wird der Einstieg in die fachspezifische Arbeitswelt ermöglicht.

 Schulreform: Stundentafeln des Kunstgymnasiums

 

FU Plastik und Bildhauerei / Darstellende Geometrie

fu4b Im Fächerübergreifenden Unterricht geht es in der 4A Kunst momentan um das Bearbeiten extremer Räume. Nach dem Entwerfen eigener Räume in der Schuhschachtel einigte sich die Klasse auf die Umsetzung eines Projektes. Ein „extremer" Raum befindet sich im Kunsttrakt im 1. Stock unter den Treppen. Fast in einer Blitzaktion entstand kurzer Hand eine Rauminstallation, die nach guter Vorarbeit (Materialaufwand, Messungen) innerhalb eines Vormittags den 1. Stock des Kunsttraktes veränderte.

(Prof. Jeannette Lampacher/ Prof. Ingrid Schreiter) 

Wo die Liebe wohnt

Paul Feichter, frei schaffender Bildhauer aus dem Ahrntal, stellt zur Zeit an unserer Schule aus.

Es handelt sich dabei um eine Ausstellung mit dem großen Objekt Herz, eine Skulptur aus Lindenholz, 230x140x130cm, Lärchenrinde und Wachs, sowie weiteren 4-6 kleinen Objekten zum Thema Herz. Diese Objekte werden hinter Glas auf Sockeln präsentiert.

Diese Arbeiten wurden bereits vor einigen Jahren in der Galerie Kunstforum Unterland, Neumarkt gezeigt.

Anlass zur Ausstellungsreihe sind die zahlreichen positiven Rückmeldungen, die der Künstler erfahren hat, mit der Aufforderung die gezeigten Werke einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.
Deshalb ist die Idee geboren worden, die Ausstellung interessierten Oberschulen jeweils für ca. zwei Wochen zugänglich zu machen.Im Kunstgymnasium Bozen werden die Objekte im Ausstellungstrakt der Schule gezeigt und die Schüler-innen des Kunstgymnasiums haben die Möglichkeit mit dem Künstler selbst ins Gespräch zu kommen.

Die Ausstellung wird von der Südtiroler Landesregierung, Amt für Kultur unterstützt. 

Biennale 2013

VENEDIG 5. und 6. 11. 2013 - 4A, 4B, 5A, 5B KUNSTGYMNASIUM BOZEN.

Zur 55.Kunstbiennale galt es die Ideenthese des Chefkurators Massimiliano Gioni „der enzyklopädische Palast" zu ergründen. Dies geschah vorerst als Einführungsseminar in der Aula Magna unserer Schule mit den beiden 4. und 5.Klassen des Kunstgymnasiums. In der Folge dann der Besuch vor Ort in Venedig. Im Arsenale, der einst berühmt berüchtigten Waffenkammer der Venezianer, war unser erster Besuchstag vorgesehen. Hier, gleich zur Klärung des Konzeptes der Großausstellung, ist das Palastmodell „il palazzo enciclopedico" des Marino Auriti von 1950 ausgestellt. Die Turmform erinnert einerseits an den biblischen Turm zu Babel, andererseits dem Inhalt nach, wird eine Art „Wunderkammer des Wissens" dargestellt. Der Gedankenstrich dazwischen verbindet Utopisches mit der Allmachtphantasie einer Wissensgesellschaft und beinhaltet gleichsam die Idee des Scheiterns durch die faktische Unmöglichkeit, das ganze „enzyklopädische Wissen" durch eine Form der Gestaltung, den Palast-Turm (1950), oder durch heutige digitale Datenbanken, den big data, zu erfassen.

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Espace Young

Die Galerie Espace La Stanza in der Horazstr. möchte ab sofort alljährlich jugendlichen Künstlern einen Ausstellungsraum bieten – und zwar alljährlich im November:  Espace Young.

Schüler-innen des Kunstgymnasiums haben die Möglichkeit genutzt, Kunstwerke, die sie selbst in ihrer Freizeit (nicht in der Schule – das war die Vorgabe) geschaffen haben, auszustellen.

Am 11.11.13 um 11.11 Uhr wurde die Ausstellung eröffnet; das zahlreich erschienene Publikum nahm sich Zeit die vielfältigen Werke (es gab keine Themen- und auch keine Materialvorgaben) zu betrachten und freute sich mit den von der hochkarätig besetzten Jury (Gerhard Glüher, Paul Thuile, Elisabeth Oberrauch, Peter Senoner) lobend hervorgehobenen Künstlern.Darunter waren auch einige Schüler-innen unseres Kunstgymnasiums. Noch einmal herzliche Gratulation!

 

Erste größere Aufträge

Zu Beginn des Schuljahres 2012-2013 fragten Verantwortliche der Grundschule Girlan und des Kindergartens Martin Knoller in Gries beim Kunstgymnasium „Walther von der Vogelweide" an, ob die Schüler-innen nicht bereit wären bei der Neugestaltung der Höfe und in Girlan auch der Schulbibliothek mitzuhelfen.

Herausgekommen ist ein Jahresprojekt der beiden dritten Klassen des Kunstgymnasiums in der Grundschule Girlan, die gemeinsam mit den beiden Lehrpersonen für Zeichnen und Malen sowie einem Experten von außen, Arch. Gapp, Höfe und Räume vermaßen, Raumsituationen erfassten, Entwürfe erstellten, gemeinsam mit Lehrpersonen, v.a. aber auch mit den Grundschulkindern auswählten, weiter planten und teilweise auch mit den Kindern an Wandgestaltungen arbeiteten. Am 13. Juni luden die Schulstellenleiterin der Grundschule Girlan und die Vizebürgermeisterin der Gemeinde Eppan die Schülerinnen des Kunstgymnasiums zu einer kleinen Feier ein, um den Projektabschluss zu feiern. Die 2 AK gestaltete im Kindergarten Martin Knoller ein Märchenschloss mit allem Drum und Dran. Das Projekt wird im Herbst 2013 zu Ende gebracht werden. (ma)

Biennale der jungen Künstler Trient 2012

Am Freitag, 20. April 2012, waren insgesamt 9 Schüler/innen der vierten und fünften Kunstklassen und ihre Lehrpersonen, Prof. Lemayr und Prof. Corte Metto, zur Biennale geladen.

Biennale junger Künstler in Trient
„À rebours“ war das Thema der 1. Ausgabe  der „Biennale Giovani“ in Trient. Der Romantitel von J.K. Huysmans kann zweifach gedeutet werden: als konkreter Gegenentwurf zu etabliert-festgefahrenen gesellschaftlichen Strukturen, aber auch als ein grundsätzliches „Gegenmodell“. Schüler/innen der Kunstschulen und Kunstgymnasien aus dem norditalienischen Raum wurden eingeladen, sich künstlerisch mit dem Thema auseinander zu setzen. Alle Kunstwerke mussten dasselbe Grundmaß „DIN A 4“ vorweisen, die Technik war frei und konnte Fotografie ebenso wie zeichnerische Elemente und Malerei beinhalten.
Herausgekommen ist eine höchst interessante Ausstellung, zu der die jungen Künstler/innen letzte Woche geladen wurden. Je 9 Arbeiten pro Schule waren bereits im Vorfeld von Fachlehrpersonen der Schule als besonders gut ausgezeichnet worden, 3 davon bestimmte dann eine hochkarätig besetzte Jury (zusammengesetzt u. a. aus Vertretern des Peggy Guggenheim Museums/ Venedig, der Galleria Civica von Trient, des MART/Rovereto und von Kunst Meran) als „herausragend“.
Die ausgezeichneten 9 Arbeiten pro Schule sind auch in einem sehr originell gestalteten Katalog veröffentlicht.
ma

 

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