Der Ausbildungsweg am Kunstgymnasium in der Fachrichtung "Darstellende Kunst/ Bildnerisches Gestalten" geht vom Zeichnen, Skizzieren, Malen über das plastische Gestalten hin zur räumlichen Umsetzung.

Die ständige Auseinandersetzung mit dem räumlichen Denken, der Perspektive, den Proportionsregeln, der Farbenlehre und den Wahrnehmungstheorien sowie das Erlernen von sowohl  traditionellen als auch modernen Techniken der Grafik, der Malerei und des plastischen Gestaltens ermöglichen es den SchülerInnen, die eigene Kreativität und die eigenen Ideen angemessen und erfolgreich auszudrücken.


Sie werden auch im Umgang mit modernen Medien zur Bildverarbeitung und zur grafischen Gestaltung geschult.
Im Laufe der fünf Schuljahre erwerben die SchülerInnen Materialkenntnisse, sie bekommen Sicherheit in  der Fachsprache und einen Einblick in Geschichte und Gegenwart der Bildenden Kunst.

Nach dem Besuch des Kunstgymnasiums steht den SchülerInnen nicht nur die Welt der Kunst offen, die Fächerkombination im Kunstgymnasium bietet auch ein gutes Sprungbrett für alle Universitätsstudien sowie den Zugang zu Akademien und Fachhochschulen. Zudem wird der Einstieg in die fachspezifische Arbeitswelt ermöglicht.

 Schulreform: Stundentafeln des Kunstgymnasiums

 

Einblicke in die Arbeitswelt

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Junge und unverbrauchte Kreativität im Gegenzug für erste Einblicke ins Berufsleben: so das Ziel der Zusammenarbeit zwischen dem Kunstgymnasium “Walther von der Vogelweide” und dem Kardauner Unternehmen Eurogest Multiservice.

Das Unternehmen war Mitte April mit der Idee, Schüler in die künstlerische Gestaltung des Firmensitzes einzubinden, an das Bozner Gymnasium herangetreten und stieß bei Direktorin Martina Adami auf offene Ohren: "Es ist uns wichtig, immer wieder den Kontakt nach außen zu suchen. Die Möglichkeit, das in der Schule Gelernte auch ganz konkret zu erproben, sich mit Auftraggebern auseinander zu setzen, auf Vorstellungen einzugehen, selbst Vorschläge zu präsentieren und etwas nicht nur im Schonraum Schule entstehen zu lassen ist für Schüler-innen und Lehrpersonen eine zentrale Erfahrung."

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Film "Gesunde Jause" und EXPO

MVI 5806.MOV.Standbild001„Gesunde Jause“ – „Verdiente Pause“ und die Gesundheitspolizei:

Christoph Waldboth, Schüler der 5 A Kunstgymnasium Bozen, bereits erfolgreicher Poetry-Slammer, ist auch mit verschiedenen „Schulfilmen“ aufgefallen und befasst sich nun mit einem filmischen Auftrag. Sein Kurzfilm thematisiert die sogenannte „Gesunde Jause“ im Stellenwert von Schulpause und als erweiterten Kontext das Grundthema der Mailänder Expo 2015: Ernährung-Nachhaltigkeit.

Der vornehmliche Spielort ist das Foyer am „Walther von der Vogelweide“-Gymnasium mit den für Schulen so typischen Wandvitrinen, den Snack-Automaten, Getränke-Automaten, an denen SchülerInnen in den Pausen manchmal Schlange stehen. Andererseits gibt es an unserer Schule – zum Glück, wertige „Naturalia-Produkte“, die ernährungsbewusste Schüler sehr wohl auch wahrnehmen. Dennoch bleibt die Konkurrenz zwischen „Automaten-Produkten“ und „Vollwertkost“ aufrecht.

Christoph gelingen mit seinem Sieben-Minutenfilm drei Ansätze: das Aufzeigen von SchülerInnen-Verhalten zur Jause; den Ausblick in erweiterte Zusammenhänge durch die Erzählstruktur; die für seinen Filmstil inzwischen typische „Noir-Fassung“ mit seinen erprobten MitschülerInnen, die schauspielern.

Mit humorvoll-surrealistischer Pointe setzt Christoph subtil und vermessen Sachverhalte in Szene. Sein Filmschnitt ist dynamisch, im Fluss, mit malerischen Hell-Dunkel-Stimmungen. Effektvoll setzt er hingegen dröhnend basslastig jagende Rhythmen als musikalische Hintergründe ein, die dem Kurzfilm jugendliche Muskelkraft verleihen. Es ist kein Film, der polarisieren will, aber ein sehr guter Film, weil er viele, viele Fragen stellt. (Erwin Lantschner)

Garten der Religionen und Große Werkschau

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Zwei Klassen des Kunstgymnasiums „Walther von der Vogelweide“ haben sich gemeinsam mit dem Kunstgymnasium “Cademia” (Gröden) und dem italienischsprachigen Sozialwissenschaftlichen Gymnasium (Bozen) am ganzjährigen Projekt „Garten der Religionen“ beteiligt, das am Donnerstag, 29. Mai, mit einer kleinen Feier abgeschlossen wurde.

Im Kreuzgang der Dominikaner wurden verschiedenste Entwürfe und Ideen zur künftigen Gestaltung und besseren Vermittlung des „Gartens der Religionen“ am Eisackufer präsentiert. Anschließend gingen beteiligte Schüler-innen und Gäste direkt in den „Garten der Religionen“ und ließen die Feier mit der Betrachtung der fünf weißen Religionssäulen (ein Werk des Kunstgymnasiums "Walther von der Vogelweide") und im Gespräch mit Vertreter-innen der fünf großen Weltreligionen ausklingen.

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Praktikumsausbildung

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Sarah-Louisa Pavel studiert im 8. Semester die Fächer Kunstpädagogik und Englisch für das Lehramt an Gymnasien an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Sie hat sich für ein fünfwöchiges Praktikum im Fach Kunst am Kunstgymnasium beworben.

Im Folgenden ihr Erfahrungsbericht:

Im März 2014 habe ich ein Praktikum in den dritten und vierten Klassen (diese entsprechen den 11. und 12. Klassen an bundesdeutschen Schulen) in den Werkstattfächern Malerei und Zeichnen bei Prof. Petra Lemayr absolviert. Die Zeit am Kunstgymnasium hat sehr viel Spaß gemacht und hat mir interessante Vergleichsmöglichkeiten zum Kunstunterricht an bundesdeutschen Gymnasien ermöglicht.

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Bühnenbilder

p1200512kkDie Klasse 4 AK nahm an dem Workshop "Bühnenbild-Option", von den VBB ausgeschrieben, teil. Die Dramaturgin Ina Tartler besuchte die Klasse, erzählte ihnen vom Theaterprojekt "Option", ließ den Schüler/innen Textmaterialien (Gedichte, Zeitzeugen-Tagebücher) zukommen, welche in den Fächern Deutsch, Geschichte und Werkstatt gelesen wurden. Im Werkstattunterricht wurden dann verschiedene Arbeitsschritte durchgeführt: In Gruppenarbeit wurden die Bühnenräume, die Blackboxes  (Massstab 1:35) der großen Bühne des Bozner Stadttheaters gebaut. Die Schüler/innen setzten sich mit den Texten ausseinander, brachten Ideen zum Bühnenbild auf Papier, skizzierten und sammelten Material für das Modell.

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Pfarrplatz Bozen – wie weiter?

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Die fünfte Klasse des Kunstgymnasiums hat sich im Auftrag des Pfarrgemeinderates der Dompfarre in einem größeren Projekt mit der Neu- und Umgestaltung des Pfarrplatzes beschäftigt. Die Ergebnisse wurden Vertretern des Pfarrgemeinderates am Samstag, 22. Februar, präsentiert. 

Im Herbst 2013 kam die Anfrage an unsere Schule, ob wir uns nicht Gedanken machen wollten zur Umgestaltung des Pfarrplatzes in Bozen, dem Platz zwischen Dom und dem Jugendzentrum „Papperlapapp". Die Klasse 5B des Kunstgymnasiums nahm die Idee mit Interesse auf, galt es doch nach 4 Jahren Darstellende-Geometrie-Unterricht alles Wissen in ein konkretes Projekt umzusetzen.

Nach einem ersten Treffen mit dem Pfarrgemeinderat im Oktober wurde der Klasse die Problematik dieses Platzes erklärt. Zum einen eskalierte während des Sommers die Situation mit Obdachlosen, die einige versteckte Ecken zu „Wohnräumen" auserkoren haben, zum anderen sollte der Platz mehr als bisher, als belebter Platz genutzt werden.

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