Der Berg und die Antike:

Berge Antike01Ein Studiennachmittag am Gymnasium „Walther von der Vogelweide“

Was haben Berge mit der antiken Tragödie zu tun? Und wer weiß, dass der bekannte spanische Künstler Francisco de Goya an einem Wettbewerb in Parma teilgenommen hatte, für den er ein hochinteressantes Bild konzipieren sollte: Hannibal auf den Alpengipfeln, wie er nach Italien späht und seine künftigen Aufgaben reflektiert… Goyas Bildlösung ist für die heutige Zeit faszinierend, der damaligen Jury hat das Ganze überhaupt nicht gefallen. Beim Studiennachmittag zu „Bergerfahrungen in der Antike“ am Gymnasium „Walther von der Vogelweide“ wurden Lehrpersonen und Schülern aus den verschiedensten Gymnasien in Südtirol, Eltern und Außenstehenden zwei großartige Referate vorgestellt: Bernhard Zimmermann (Univ. Freiburg) sprach über Berge und die Bedeutung des Motivs in der antiken Tragödie, Dr. Paolo Bianchi über Hannibals Überquerung der Alpen und wie dieses Ereignis in der späteren Rezeption ikonographisch gedeutet wurde – zwei ganz unterschiedliche und hochinteressante Zugänge zu einem Thema, das im Frühjahr in Trient bereits sehr ausführlich behandelt worden war (der Tagungsband der AICC – Associazione italiana di cultura classica - erscheint in Kürze). Die kurzen Diskussionen im Anschluss an die Referate zeigten, wie spannend dieses Thema auch heute noch ist und welche Vielfalt der Blick in die Vergangenheit auch für die heutige Zeit offen hält.

 

 

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