Erasmusplus „Demokratie und ihre Gefährdungen“ Teil 2 (Thessaloniki)

griechenland5 Schüler-innen und 2 Lehrpersonen des Klassischen Gymnasiums waren beim zweiten Erasmusplustreffen zu „Demokratie und ihre Gefährdungen“ in Thessaloniki (vom 5. – 10. Februar 2019) mit dabei.

Anbei der Direktbericht von Prof. Petermair aus Thessaloniki:

Der offizielle Teil begann am Mittwoch mit der Vorstellung der einzelnen Schulen. Dabei haben unsere Schüler gezeigt, dass sie gut Englisch sprechen, ohne größere Vorbereitungen überzeugend vor einem größeren Publikum auftreten können, und vor allem, dass sie mit der Geschichte des Landes und den politischen Belangen vertraut sind. Besonders Lucas hat mit seinem Bekenntnis zu Europa die Zuhörerschaft beeindruckt. Lea ist durch ihre souveräne Art und politische Kritikfähigkeit aufgefallen. Am Nachmittag wurde durch die Runde gefragt, was Demokratie wohl bedeute. Eine kürzere Diskussion folgte.

Ein Höhepunkt war dann wohl am Donnerstag eine Debatte über das Mehrheitsprinzip in der Demokratie, wobei sich eine zahlenmäßig starke Fußballmannschaft und eine kleinere Schachgruppe über die Verwendung der gemeinsamen Ressourcen verständigen mussten.

Später lauschte man einem Referat über die Entstehung, Bedeutung und den auf innere Faktoren zurückführbaren Verfall der Athener Demokratie. Am Nachmittag besuchten wir die Costakis Kollektion, die Werke der russischen Avantgarde und Kunst, die im Umfeld der Studentenproteste in den USA entstanden ist, umfasst.

Am Freitag gab es einen Vortrag über die griechische Diktatur zwischen 1967 und 1974 und die Ausübung der Zensur, vor allem im Bereich des Films. Anschließend besuchten wir eine grandiose internationale Fotoausstellung über die Schattenseiten des Kapitalismus („capitalist realism“), die uns allen zu denken gab.

Die griechische Gruppe ist sehr engagiert und sorgt dafür, dass wir alle von morgens bis abends mit Essen und mit Aktivitäten versorgt sind. Vor allem ersteres ist stets exzellent. Ich vergaß die auflockernde Aktivität, die darin bestand auf Tonscherben griechische Lettern einzuritzen. Freitagnachmittag gab es einen längeren Stadtspaziergang.

Einer der Höhepunkte war sicher der Besuch der antiken Ausgrabungsstätte von Vergina am Samstag. Vergina zählt seit 1996 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

 

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