Lange Nacht des Antikenfilms:

AntikenfilmAsterix und die lange Nacht ... Wir befinden uns im Jahre 2016 n.Chr.. Ganz Bozen schläft...Ganz Bozen? Nein! Die 3. Klasse des Klassischen Gymnasiums „Walther von der Vogelweide“ hört nicht auf, der Müdigkeit Widerstand zu leisten und starrt, gegen das Zufallen der Augen kämpfend, gebannt auf die Leinwand in der Bibliothek.

Der Abend hatte mit Petersens „Troy“ begonnen, die Handlung durch Homers Ilias inspiriert. In der anschließenden Diskussion über das Drehbuch lernten die SchülerInnen die Bedeutung des Verbes „inspiriert“ wertzuschätzen. Weiter ging es mit Monty Python’s Life of Brian, einer höchst amüsanten Satire auf den Film „Jesus von Nazareth“ des italienischen Regisseurs Franco Zeffirelli aus dem Jahr 1977. Der vom Beatle George Harrison mitfinanzierte Film spielt um 3 v. Chr. in Judäa, am Samstagnachmittag gegen Teezeit, und handelt von Brian, der fälschlicherweise für den Messias gehalten wird und der, nachdem er zwischenzeitlich von Aliens in den Weltraum entführt worden war, ein allzu bekanntes Ende nimmt. Für die Meisten bildete das Meisterwerk „Der Gladiator“ unter der Regie von Ridley Scott den krönenden Abschluss der Filmenacht, da die Müdigkeit letztendlich den Kampf für sich entschieden hatte. Im Jahre 2000 erschienen hat der Film nach einer längeren Auszeit von über 30 Jahren den Antikenfilm in die Kinos zurückgebracht.

Zwei Schokoladesalamis, etliche Popcornpackungen und einzelne nächtliche Spaziergänge durchs verlassene Schulgebäude später mussten die SchülerInnen schließlich die Bibliothek für die Musikklassen räumen und gingen, wegen des Schlafmangels zwar etwas gereizt, aber dennoch glücklich Monty Phyton’s „Always look on the bright side of life!“ pfeifend ihre Wege nach Hause, wo frisch gemachte Betten auf sie warteten.

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