Im Februar: Projektwoche, Kommunikationstraining und gesellschaftliche Bildung

patrick rina okAuch die Projektwoche gestaltete sich in Coronazeiten etwas anders.

Die Stützkurse mussten digital angeboten werden, die meisten Schüler*innen waren aber sehr fleißig dabei.

Bei den Förderkursen änderte sich noch mehr: Während die Schüler*innen in den letzten Jahren die Förderkurse frei auswählen durften, wurden heuer den einzelnen Klassenstufen bestimmte Förderprojekte zugeteilt:

Für die 1. Klassen gab es eine Mischung aus Regelunterricht und Schreibwerkstätten (in deutscher oder englischer Sprache), für die 2. Klassen eine Einführung in die ECDL-Grundlagen sowie in EXCEL, für die dritten Klassen Kommunikationstraining (Interview und Bewerbungsgespräch), für die 4. Klassen Sprachentraining in Englisch, Italienisch sowie den 2. Fremdsprachen und die 5. Klassen widmeten sich mit ihren Geschichts- und Philosophielehrern dem Bereich der politischen Bildung – alles über Plattformen, alles digital – in anderer Form als gewohnt.

Und doch: Wir arbeiteten in einem anderen Zeitrahmen und wir suchten– so wie es immer auch zur Projektwoche gehörte – für bestimmte Bereiche Experten auch von außen: Z.B. standen für die 3. Klassen das Interview und das Bewerbungstraining auf dem Programm.

Für das Interview konnten wir Südtiroler Journalisten gewinnen, die in kleinen Gruppen arbeiteten:

Patrick Rina (ORF Bozen) arbeitete dabei mit einer Kleingruppe aus dem Klassischen Gymnasium.

Es ging darum, dass die Schüler*innen für bestimmte vorher abgesprochene Bereiche recherchierten, Interviewfragen vorbereiteten und dann die Interviews konkret führten.

Patrick Rina konnte spannende Gäste vermitteln, mit denen die Schüler ganz konkret Interviews führten und die ihnen ihrerseits – neben Patrick Rina selbst - dann konkretes Feedback gaben:

Ingrid Brodnig, Journalistin und Fake-News-Expertin, antwortete auf Fragen zu „Verschwörungsmythen und Fake News in Zeiten der Pandemie“, Andreas Pfeifer, Leiter des Ressorts Außenpolitik im ORF-Fernsehen, stand für ein Interview zu „Trump vs. Biden“ sowie „Die aktuelle Rolle der EU“ zur Verfügung; Hannes Obermair, Historiker und Senior Researcher an der EURAC, beantwortete Fragen zu „Toponomastik-Diskussion in Südtirol“ und „Faschistische Relikte sowie Vergangenheitsbewältigung“.

Es war ungeheuer bereichernd, was in den Stunden der Vorbereitung, v.a. aber auch im konkreten Erproben erlebt werden konnte, und wir können uns nur für die großartige Chance bedanken, die uns hier gegeben wurde. Die Schüler*innen waren begeistert.

Gemeinsam mit dem Unternehmerverband konnte in einem zweiten Moment das Bewerbungsgespräch geübt werden: Johanna Vaja und ihre Mitarbeiterinnen von Alperia wählten aufgrund der von den Schülern vorbereiteten Bewerbungsschreiben (für ein Sommerpraktikum) verschiedene Schüler*innen aus und führten mit Ihnen konkret Bewerbungsgespräche vor versammeltem Publikum, sprich Mitschülern, die dann im Abschluss genauer besprochen wurden.

Auch hier erhielten die Schüler*innen wertvolle Tipps, immer mit Bezug auf den Bereich „gesellschaftliche Bildung“, der ja in den nächsten Jahren noch etwas verstärkt werden sollte.

Die heurige Form der Projektwoche bekam viele sehr gute Rückmeldungen. Wir werden auswerten, wie wir in den nächsten Jahren die Projektwoche weiter gestalten möchten.

Aktuelle Seite: Home | Projekte | Projekte auf Schulebene | Im Februar: Projektwoche, Kommunikationstraining und gesellschaftliche Bildung