Projektwoche 2019

ProjektwocheDifferenzierung und Individualisierung sind zentrale Begriffe im Dreijahresprogramm des Gymnasiums „Walther von der Vogelweide“. Als eine Möglichkeit für dieses Anliegen bietet sich die Projektwoche im Februar an. Neben Stützkursen und Lerncoaching wird auch eine riesige Bandbreite an so genannten Förderkursen ermöglicht:

 

Von „La bande dessinée: Qui veut dessiner avec nous?” über die filmbasierte Diskussion „Ein Augenblick Freiheit (2008) – Menschen auf der Flucht“, von der Frage, wie weit schulische Erfolge trotz persönlicher und familiärer Probleme möglich sind (diskutiert gemeinsam mit schulexternen Experten) über den Besuch bei BIOSÜDTIROL in Lana, von dem Angebot „Dentro la televisione: visita guidata alla sede RAI di Bolzano“ über Konzentrations- und Lernspiele, Schwimmen in der Acquarena, Rhetoriktraining in englischer Sprache und die Vorbereitung auf das Festival studentesco reichten die Angebote für die Schüler-innen der 1. und 2. Klassen, z. T. waren die Angebote auch übergreifend gemeinsam mit Schüler-innen der 3. und 4. Klassen gedacht. „Rom live – auf den Spuren der alten Römer“ reichte über mehrere Tage und bestand darin, über experimentelle Archäologie dem Leben der alten Römer nachzuforschen und die Ergebnisse dann an einer Grundschule vorzustellen. Der Besuch des Trampolinparks „Easyjump“ in Neumarkt war ebenso ein Renner wie die Meditation im Kloster, die Schultheatergruppe, der Kurs im naturwissenschaftlichen Labor „Kosmetik selbst gemacht“. Unter anderem stand auch ein Besuch der Handelskammer auf dem Programm ebenso wie eine Betrachtung des Landes Brasilien zwischen Tango und Favelas, verschiedene Tänze konnten eingeübt werden, ebenso wie im „Project Australia“ ein Kontinent in englischer Sprache entdeckt werden. Ein Arabischkurs wurde angeboten, aber auch Gefahren von Wunderdiäten aufgezeigt, zur Auswahl standen auch eine Winterwanderung in Reinswald, das Erstellen eines digitalen Stadtführers (in Vorbereitung auf die Lehrfahrt), Schreiben on Tour – Kaffeehausliteratur (mit Stadtwanderung), der Besuch des Landtags, eine Entdeckungsreise, die der Frage gewidmet war „Ist Bio wirklich gesünder?“, ein Projekt zum „Man on the Moon“ und eine genaueres Nachforschen nach dem „Südtirolkrimi“.

Die älteren Schüler-innen konnten u. a. an den Erasmusplusprojekten „Demokratie und ihre Gefährdungen“ (mit Partnerschulen zwischen Kreta und Amsterdam) sowie "Gender in der Kunst" (in Zusammenarbeit mit einem Wiener Gymnasium) weitermachen, sie durften sich zwischen Musiktechnologie und „Faust als Puppentheater“ (selbst auf die Bühne gebracht) entscheiden, Betriebspraktika waren in dieser Woche ebenso möglich wie der Besuch der Volksanwaltschaft, ein literarischer Spaziergang durch Bozen, eine Betriebsbesichtigung bei Dr. Schär oder die vertiefte und ganz konkrete Auseinandersetzung mit dem Online-Journalismus. Man konnte in 80 Büchern um die Welt reisen, für Operation Daywork mit den Gästen des heurigen Jahres aus dem Libanon diskutieren, das Cinema italiano entdecken oder einen Geigenbauer besuchen. In Zusammenarbeit mit OEW wurde „Unfaires Spiel: Kampf der Giganten und Zwerge auf dem Weltmarkt“ angeboten. Die Vorbereitung auf Sprachzertifizierungen (in der ersten und den zweiten Fremdsprachen) war ebenso möglich wie szenisches Schreiben zu erproben, wer wissen wollte, wie die ehemalige DDR kulinarisch schmeckte, kam ebenso auf seine Kosten wie derjenige, der lieber Shiatsu erprobte. Das Ganze wurde u. a. abgerundet durch die Erstellung von Bühnenbildern (im Auftrag der Musikschule Bozen), die Auseinandersetzung mit dem Islam in Europa oder der architettura razionalista e il NOI.

Für die 5. Klassen bot die Projektwoche eine weitere willkommene Möglichkeit, politische Bildung, die bei der neuen Abschlussprüfung eingefordert wird, zu vertiefen. Abgerundet wurde dieser Teil durch einen Vormittag zur Südtirolautonomie mit Oskar Peterlini.

Außerdem war auch ein Tag der Studien- und Berufsorientierung in Zusammenarbeit mit dem Amt für Berufsberatung, der Südtiroler Hochschülerschaft und mit Eltern, Bekannten und ehemaligen Schülern des Gymnasiums, die ihre Studien und Berufe konkret vorstellten, geplant.

Die Projektwoche im Februar dient dazu, einen Moment inne zu halten, Schülern die Möglichkeit zu geben in Ruhe und mit intensiver Begleitung Fachbereiche nachzuholen, die noch fehlen, bzw. um konzentrierter als in der Schule üblich persönlichen Interessen nachgehen zu können, einmal gemeinsam mit anderen Schülern, auch in altersgemischten Gruppen, etwas zu erproben, Neues kennen zu lernen, mit etwas anderen Lernzugängen zu arbeiten.

 

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