KultUhr Herbst 2022

kultuhr 22Die neue Schülerzeitung (Herbst 2022) ist erschienen. Wir wünschen gute Lektüre!

 

 

 

 

Kinderlachen hallt aus dem Labor

Labor 3Wenn Kinderlachen durch den NatWi-Trakt unserer Schule hallt, dann ist das ein Zeichen dafür, dass wir Besuch haben: Besuch von jungen, experimentierfreudigen Grundschulkindern. Am 17.11. kam die 2. Klasse der Grundschule St. Andrä (Brixen) zu Besuch. Die Labormäntel zu lang und zu weit, die Schutzbrillen zu groß und die Stühle fast zu hoch, aber gemeinsam mit den Jugendlichen der Klasse 4eS experimentierten die Kinder voller Freude. Teelichter begannen zu schweben, aus Vulkanen kam bunter Schaum heraus, riesige Seifenblasen schwebten durchs Labor und Filterpapiere wurden – wie durch Magie – zu bunten Kunstwerken.

Die Schüler/innen der 4eS begleiteten die jungen Chemiker/innen, zeigten, halfen und erklärten. Zum Abschluss führte eine Jugendliche noch das Experiment „die Elefantenzahnpasta“ vor. Die Kinder waren hörbar begeistert, bedankten sich und machten sich nach 2 Stunden intensiver Arbeit wieder auf den Weg Richtung Brixen. Den Jugendlichen blieben noch die Aufräum- und Putzarbeiten, denn auch das gehört zu einem Experimentiervormittag dazu.

In einer Reflexion verschriftlichten die Jugendlichen ein paar Gedanken bzw. gewonnene Erkenntnisse:

„Man sollte, wie Kinder, mehr Freude an den kleinen Dingen haben.“

„Kinder verstehen mehr als man denkt.“

„Kinder lassen sich schnell ablenken. Man muss immer sehr aufmerksam bei ihnen sein.“

„Auch wenn es anstrengend ist, macht es immer Spaß und die Freude in den Augen der Kinder zu sehen, ist schön.“

„Mit Kindern zu arbeiten ist schwieriger, als ich gedacht habe.“

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Partielle Sonnenfinsternis

Son4Das Wetter hat mitgespielt am 25.10.22, während der Mond ab 11.15 Uhr zwischen Sonne und Erde vorbei gewandert ist und dabei bis zu 21% der Sonnenscheibe verdeckt hat. Auf der Bibliotheksterrasse der Schule konnten die Klassen 1Gym, 4eS, 1bS und 1aS dieses astronomische Schauspiel bei nahezu wolkenlosem Himmel beobachten.

Ein Sonnenteleskop und eigene Schutzbrillen erlaubten gefahrlos den direkten Blick zur Sonne. Mit Hilfe eines Solarscopes wurde zudem die Sonnenscheibe etwas vergrößert und auf einen Karton projiziert. Ein Modell verdeutlichte den himmelsmechanischen Hintergrund der partiellen Sonnenfinsternis, sodass die Jugendlichen das beobachtete Ereignis auch nachstellen konnten. Einigen Schüler/innen gelang es, mit dem Smartphone die Sonne durch das Okular des Teleskops zu fotografieren.

Kurz nach Unterrichtsende war das Schauspiel vorbei und die Schüler/innen um eine astronomische Erfahrung reicher.

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Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist: Mathe

TitelbildDein gesamtes Leben tanzt wie ein kleines Boot auf einem gewaltigen Ozean aus Mathematik.
Ian Stewart

… da wir jedoch meistens damit beschäftigt sind, unseren Blick gen Himmel zu richten und das Steuer unseres Bootes fest im Griff zu halten, verschwinden die riesigen Wassermassen, die uns tragen und zum Tanzen bringen, leider allzu oft aus unserem Sichtfeld …

Was hier gerade etwas bildhaft beschrieben wurde, bildete den Anstoß für das Projekt „Maths inside“, dem sich die Klasse 4 DM im vergangenen Sommersemester über mehrere Wochen gewidmet hat. Ziel war es, die Mathematik, die sich „rücksichtsvollerweise“ (wie es Ian Stewart mit einem Augenzwinkern formuliert) hinter so vielen Alltagsgegenständen und Prozessen versteckt hält, sichtbarer zu machen und von hinter den Kulissen nach vorne auf die Bühne zu holen.

Die Aufgabe für die Schülerinnen und Schüler bestand darin, ebensolche Alltagsgegenstände oder Prozesse ausfindig zu machen, sie mit einem „Maths inside“-Sticker zu versehen und abzufotografieren. Die so entstandenen Fotos wurden anschließend mit einem kurzen Begleittext auf eine Padlet-Seite hochgeladen (pseudonymisiert durch Namen von berühmten Mathematikern).

Eine Jury (bestehend aus 5 Lehrpersonen sowie 5 Schülerinnen und Schülern aus anderen Klassen) bewertete die eingegangenen Beiträge hinsichtlich mehrerer Kriterien (Gesamteindruck, Kreativität, mathematischer Aspekt, Ästhetik) und kürte schließlich auch einen Gesamtsieger. Am meisten überzeugen konnte dabei der Beitrag von Julia Depellegrin (alias „S. Ramanujan“) mit dem fast schon poetischen Titel „Der Lernzettel der unendlichen Möglichkeiten – das Möbiusband“.

Aber auch die anderen Beiträge konnten sich mehr als sehen lassen und so entstand eine wundervolle Sammlung an äußerst kreativen Fotos und Videos, die unter dem folgenden Link einsehbar sind:

https://padlet.com/repettoraphael/5dz1e97elf2nchgi

Roland Heinzle

PS: Ein großer Dank geht an die beiden Schüler Raphael Repetto und Pablo Lazari, die bei der Umsetzung dieses Projekt tatkräftig mitgewirkt haben.

 

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17. Poetry Slam

Poetry SlamIm heurigen Schuljahr konnte der 17. Poetry Slam unserer Schule über die Bühne gehen – aufregend und spannend wie eh und je.

Die Schüler*innen, die v. a. einzeln, aber auch zu zweit auf die Bühne traten, punkteten heuer ganz besonders durch ihr Auftreten, die Stimmführung, die Mimik und Gestik, ihre Bühnenpräsenz.

Wie bereits im letzten Jahr führte auch heuer wieder Felix Maier, ehemaliger Schüler unserer Schule, Poetry Slammer und Student in Wien, durch den Abend – sehr angenehm in seiner Darbietung.

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Eindrucksvolle Theateraufführung

theaterDie Theatergruppe des Gymnasiums „Walther von der Vogelweide“ präsentierte am 30. und 31. Mai „Andorra“ von Max Frisch in der Aula Magna des Gymnasiums (vormittags für einzelne Klassen, abends für alle Interessierten). Mit spärlichen Requisiten und einem ganz, ganz einfachen Bühnenbild gelang eine wirklich beeindruckende Aufführung.

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